#2: Einfach mal ein Rohr verlegen


Das werden sich die Bauherren von Stuttgart 21 sicherlich auch gedacht haben, als sie heute mit dem Aufbau eines (wenn auch nur zeitweiligen) 17 Kilometer langen Rohrsystems begonnen haben. Dieses Rohrsystem dient der Versorgung der Baustelle mit Grundwasser vom Neckar, und führt an einem etwa einen Kilometer langen Teilstück auch durch ein Wohngebiet.

Im Prinzip ein kluger Schachzug, wo doch Sitzblockaden gegen viereinhalb Meter hohe Wasserleitungen nur schwerlich zu bewerkstelligen sind. Das hat nun offenbar auch die baden-württembergische Regierungstruppe um den grünen Ministerpräsidenten Winfried ‚Wir-werden-Stuttgart-21-aufhalten-oh-wir-haben-die-Wahl-ja-schon-gewonnen-naja-man-darf-nicht-dauernd-bereits-gemachte-Beschlüsse-umwerfen‘ Kretschmann realisiert.

So sicherte Innenminister Reinhold Gall (SPD) der Bahn bereits zu, dass die grün-rote Landesregierung das Baurecht der Bahn

„[…] auch gegen den Widerstand der Demonstranten selbstverständlich ermöglichen werde.“

Eine gute Sache, herrscht doch schließlich noch immer Recht und Ordnung in unserem schönen Land! Und auf die Frage ob denn auch wieder Wasserwerfer gegen die unliebsamen und aufmüpfigen Dissidenten zum Einsatz kommen könnten, hatte Herr Gall natürlich ebenfalls eine Antwort parat:

„Die Beamten setzen jeden Tag am Bauzaun auf Dialog und gehen davon aus, dass sie Wasserwerfer als allerletztes Zwangsmittel nicht einsetzen müssen. Aber ich kann es auch nicht ausschließen.“

Hervorragend, endlich werden mal wieder Fakten geschaffen! Nein, ganz ehrlich: Eigentlich habe ich nichts gegen das Niederknüppeln (und -spritzen) einer viel zu lauten und randaleaffinen Minderheit von – in diesem Fall – Anti-S21-Demonstranten. Und wer weiß, vielleicht könnte sich der Einsatz von Wasserwerfern zu einem legitimen Mittel der Konsensdemokratie entwickeln?!

Für den flächendeckenden Einsatz von Wasserwerfern! Auf den Straßen, in Gaststätten, auf Schulhöfen und in Klassenzimmern – und ganz besonders im baden-württembergischen Landtag.

10 Antworten to “#2: Einfach mal ein Rohr verlegen”

  1. Don Huso Says:

    Total Fail, das ist wieder viel zu viel Text, mann Gayser wer solln das alles lesen?? Ausserdem sind da keine Titten dabei.

  2. Schnauze. Hier gibt es von nun an Kwalitets-Updates, so einfach ist das.

  3. Thet-Anus Says:

    Ich versteh nur Bahnhof…

  4. Don 0rsko Says:


    Sie sehen rechts Thet-Anus, den schwulen Landstricher, der so eben einen Kubikmeter Wasser in seinen Arsch bekam über einen dicken Schlauch samt Ventil.
    Links davon seine sehr maskuline Mutter, die Rotz, Wasser und Blut heult, da sie von der Person weiter links ordentlich gefistet wird.

    Kurzgesagt: S21 steht für „Schwul&Trisomie 21 – Ich bestehe darauf, schwul und ein Krüppel zu sein“

  5. old fritzel Says:

    ich will gas werfer

  6. Don Huso Says:

    Jetzt weiß ich warum ich den Text nicht verstehe. Da ist immer von Demokratie die Rede, was solln das fürn Scheiss sein?

  7. S.W. Says:

    Oh oh, das wird für Kretsche noch böse enden. Mit recht. Und wenn ich mir diese schwulen „Parkschützer“ anschaue, bekomme ich gleich Lust mich selbst mal in den Wasserwerfer zu setzen. Homos.

  8. Anonymous Says:

    Demokratie ist für’n Hugo! Das wusste sogar Addi!

  9. Hugo Says:

    für mich?

  10. Mephisto Says:

    Unsere Politik ist doch ohnehin eine Farce, Demokratie ist das schon lange nicht mehr.

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