Archive for the Fiebertraum Category

#70: Dscheiß Nrogen

Posted in Fiebertraum with tags , , , on 17/07/2011 by Keyser Söze

Dscheiße, mir dreht sich alles…

 
Erstmal einen Kotzeimer neben das Bett stellen.

#57: Atlantis entdeckt

Posted in Fiebertraum with tags , , , on 08/07/2011 by Keyser Söze

Bernd, ich habe ein Problem: Ich habe Atlantis entdeckt. Ja, das echte Atlantis. Dabei habe ich noch nicht mal danach gesucht! Aber es war schon jemand vor mir da: Supernazis. Wie die dahin gekommen sind? Ich habe nicht die leiseste Ahnung. Jedenfalls macht Guido Knopp jetzt in einem BND-Helikopter Jagd auf mich und verlangt ein Interview. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Egal, erstmal eine Milchschnitte.

#44: Süße Träume

Posted in Fiebertraum with tags , , , , , on 05/07/2011 by Keyser Söze

Ich hab‘ vom Heroin so schön geträumt. Ich war einfach so glücklich, trotz der kleineren epileptischen Attacken und so weiter. Der Traum war einfach nur schön. Bin einfach durch ein verstecktes Wurmloch 5000 Jahre in die Zukunft, wo alle Leute glücklich in einer Welt unter dem Wasser gelebt haben.

 

 
Fühlte sich toll an.

#21: Angie

Posted in Fiebertraum with tags , , , on 29/06/2011 by Keyser Söze

Er starrt ihr genau ins Gesicht – zwischen ihre süßen Augen, die in einem geheimen Takt schwungvoll blinzeln. Langsam fährt Tristan mit der linken, noch gesunden Hand die schräg über seinen Bauch verlaufende Narbe entlang, langt schließlich in die Hose. Sie reagiert nicht, redet einfach weiter, als sei nichts gewesen; ihre zarten Lippen berühren sich hin und wieder, während sie spricht.

Kurze Zeit später hält Tristan es nicht länger aus, er spritzt direkt auf die Scheibe seines 32-Zoll-Fernsehers. Die Bundeskanzlerin, deren Rede gerade live übertragen wird, bekommt von all dem nichts mit.

#20: Schlafprobleme

Posted in Fiebertraum with tags , , , on 28/06/2011 by Keyser Söze

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber in letzter Zeit schlafe ich sehr schlecht. Eigentlich schlafe ich wohl gar nicht mehr richtig, aber ich bin auch nie richtig wach. Manchmal, wenn ich mit offenen Augen im Bett liege, sehe ich Tristan in seinem Zimmer im Tiefparterre. Er sitzt vor einem alten Laptop und scheuert seinen Schwanz – vergeblich, denn seine Eier sind längst vertrocknet und sein Hodensack ist nur noch ein mit Staub gefüllter Beutel, der beim Gehen raschelt. Hin und wieder fließt eine Träne aus seinem lidlosen Auge, während er leise vor sich hin murmelt.

Ich weiß, er sucht nach dem richtigen Wort, um mich zu vernichten. Sobald er es gefunden hat, wird er mich anrufen, mir das schreckliche Wort ins Ohr brüllen und mein ohnehin angegriffener Geist wird in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Ich beobachte eine Spinne an der Zimmerdecke. Das Telefon klingelt.

Ich bin verloren.